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Bei unserer ersten Tour sind wir ins Monchique-Gebirge gefahren und haben zwischendurch im Ort Caldas de Monchique gepicknickt. Es gibt lediglich eine Einfahrt ins Dorf, welche schnell übersehen werden kann (also gut aufpassen). Im Ort gibt es viele Quellen, welche durch kleine Wasserwege ins Dorf geleitet werden und am Rande mit Blüten, Büschen und kleinen Sitzecken gesäumt sind.
Die Fahrt zum höchsten Berg, der Foia mit 902 m ist sehenswert, der Gipfel allerdings nicht besonders, doch die Aussicht reicht bis zur Küste. Leider war es bei unserem Besuch dort etwas diesig und zusätzlich sehr stürmisch und dadurch kalt.
Die gesamte Fahrt auf der N 266 ins Gebirge befand sich zur Zeit unseres Aufenthaltes im Bau, bzw. wurde ausgebessert, wodurch grö▀tenteils die Geschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt war.
Und als braver Tourist möchte man ja auch keinen Strafzettel riskieren und fährt ordentlich, vor allem da in Reiseführern vor den drastischen Strafen gewarnt wird, welche schon ab 1 km/h Überschreitung einsetzen. Nur dann muss man damit rechnen von sämtlichen Autos und LKWs überholt und/oder angehupt zu werden...
Auf der Rückfahrt haben wir am "Omega-Park" gehalten und den Eintrittspreis von 8 Euro pro Person gezahlt. Wir haben den Park allerdings für uns in "Lemuren-Park" umbenannt, denn ausser zig verschiedenen Lemuren gab es nur wenige Tiere, die sich wegen der Wärme erst gar nicht gezeigt haben. Zwischendrin gab es immer wieder Gehege, welche komplett leer standen und verfallen wirkten. Dabei haben wir dann völlig vergessen ein Foto zu schiessen...
In unseren Augen nicht wirklich lohnenswert das Ganze! Aber immerhin wissen wir jetzt, wie Lemuren aussehen...
An einem anderen Tag haben wir versucht den "Quinta do Marim" zu finden. Dieses ist ein Besucherzentrum am Rande des Ria Formosa bei Olhao. Insgesamt hatten wir vier Reiseführer in der Tasche, wovon nur einer etwas ungenau den Weg dorthin beschrieben hat: " aus Faro kommend hinter Olhao in Richtung Campingplatz halten..". Es gibt allerding kein einziges Hinweisschild, weswegen der Herr von der Information am Campingplatz sogleich wusste, wonach wir fragen wollten...
Und dabei war alles ganz einfach, vom Campingplatz aus über die Bahnschienen, nach etwa 200m kurz vor der Kurve links. Dort befindet sich ein kleines Empfanghäuschen wo der Eintrittspreis von 1,5 Euro pro Person gezahlt wurde, dann konnte man eine Schranke passieren und wenn man Glück hatte im Schatten seinen Wagen parken. Der Park selber stellt die verschiedenen Lebensräume des Naturschutzgebietes vor, welche auf einem knapp 2,5 km langen Weg entdeckt werden können. Die Informationen gibt es auf Englisch und Portugiesich.
Ein Besuch lohnt sich für Interessierte auf jeden Fall.
(Die Runinen von Milreu, an der Küste von Alvor, am Algar Seco und wieder an der Küste bei Alvor)